Briten werden zunehmend klimabewusster, sagt Google, als es neue Earth Day-Zeitrafferfotos veröffentlicht | Klima Nachrichten

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Laut neuen Daten des Technologieriesen Google suchen Briten zunehmend nach Möglichkeiten, den Planeten leicht zu begehen.

Zahlen aus seinen Such- und Karten-Apps zeigen, dass die Suche nach Vintage- oder Upcycling-Kleidung und Informationen über Elektroautos im vergangenen Jahr erheblich zugenommen hat.

Google hat auch das Google Doodle – das auf der Homepage seiner Suchmaschine erscheint – mit Zeitrafferbildern von Google Earth aktualisiert, die zurückweichende Gletscher auf dem Kilimandscharo, Korallenbleiche am Great Barrier Reef in Australien und Entwaldung in Deutschland zeigen.

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Zeitrafferbilder zeigen einen Gletscher in Grönland im Jahr 2000 im Vergleich zu 20 Jahren später. Foto: Google

Seit März 2021 hat sich die Zahl der Menschen, die auf Google Maps nach einem „Secondhand-Laden“ suchen, mehr als verfünffacht, was Google als Zeichen dafür bezeichnet, dass die Menschen versuchen, nachhaltiger zu leben.

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Google-Earth-Bild zeigt einen Wald in Deutschland im Jahr 1995… (Bild: Google)
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…im Vergleich zu 2020, nach erheblichem Waldverlust durch Borkenkäferbefall aufgrund steigender Temperaturen und starker Trockenheit. Foto: Google

Laut den am Tag der Erde veröffentlichten Daten stiegen die Suchanfragen auf Google Maps nach Abfallentsorgungsdiensten um 86 % und die Suchanfragen nach Spendenzentren haben sich mehr als verdoppelt.

„Diese Trends zeigen, wie begeistert Großbritannien davon ist, nachhaltige Entscheidungen zu treffen“, sagte Matt Brittin, Googles Präsident für EMEA, als Antwort auf die neuen Daten.

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Ein Google-Earth-Bild von 1986 zeigt einen Gletscher auf dem Kilimandscharo… Foto: Google
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…und wie stark sich der Gletscher bis 2020 zurückgezogen hat. Foto: Google

Anfragen zu Elektroautos nehmen ebenfalls zu, wobei sich die Suche nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge seit März letzten Jahres mehr als verdoppelt hat.

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Das Technologieunternehmen sei sich bewusst, dass die Menschen „nicht immer wissen, wo sie anfangen sollen“, wenn es darum geht, die Nachfrage nach klimaschädlichen Produkten zu reduzieren.

Als Reaktion darauf optimiert es einige seiner Tools, um zu helfen, z. B. die Anzeige von CO2-Emissionen in Google Flights oder die Anzeige der treibstoffeffizientesten Routen in Google Maps.

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Bleichen beschädigter Korallen in nur wenigen Monaten in Australien. Foto: Google
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Zwei Monate später hatte sich die australische Koralle dramatisch verändert. Foto: Google

Die Nutzung des Internets erfordert viel Energie, um seine Funktionen zu betreiben, von der Online-Suche bis zum Speichern von E-Mails auf Servern.

Google sagt, dass es bereits CO2-neutral ist, was bedeutet, dass es alle seine Emissionen kompensiert und sich zum Ziel gesetzt hat, seinen Energieverbrauch bis 2030 zu dekarbonisieren.