Dokumentarsendung im Karachi Press Club, dem ältesten in Pakistan

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Das denkmalgeschützte KPC-Gebäude, das während der britischen Kolonialzeit erbaut wurde, war schon vor der Gründung des Presseclubs von Bedeutung, da es die offizielle Residenz des ersten Präsidenten von Pakistan, Iskander Mirza, blieb.

Der Dokumentarfilm wies darauf hin, dass der KPC als virtueller Hyde Park in Pakistan dient, da Oppositionspolitiker und unterdrückte Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten in den Räumlichkeiten des Presseclubs volle Freiheit haben, ihre Meinung zu äußern und gegen die Machthaber zu agitieren.

Der Dokumentarfilm beleuchtet auch die zentrale Rolle, die die KPC immer in den verschiedenen landesweiten Kampagnen gespielt hat, die zum Schutz der Presse- und Medienfreiheit in Pakistan gestartet wurden.

Einer der Befragten, der ehemalige KPC-Sekretär AH Khanzada, sagte, die Demokratie in Pakistan und die KPC seien so eng miteinander verflochten, dass der Press Club gegen den ehemaligen Premierminister Zulfikar Ali Bhutto Stellung bezogen habe, da er zu Beginn seiner politischen Karriere Teil der des Landes gewesen sei diktatorisches Regime. Während später der Presseclub Bhutto zur Seite stand, da er zum Symbol der Demokratie im Land geworden war.

Ein anderer ehemaliger KPC-Sekretär, Maqsood Yusufi, sagte, der Start der MRD (Bewegung für die Wiederherstellung der Demokratie) in Pakistan in den 1980er Jahren sei nicht möglich gewesen, wenn der Presseclub seinen Raum nicht für seine ersten Treffen zur Verfügung gestellt hätte, weil politische Aktivitäten verboten worden seien im Rest des Landes. Land damals.

Der scheidende KPC-Sekretär Rizwan Bhatti würdigte die Bemühungen des aufstrebenden Journalisten Saad Bin Tufail, der das Thema des Presseclubs für seine allererste praktische Arbeit im Medienbereich gewählt hatte.

Er kündigte an, dass die KPC eine Auszeichnung ins Leben rufen werde, um herausragende Leistungen unter unabhängigen Dokumentarfilmproduzenten im Land zu fördern.