Google Ads gibt seine 3 Prioritäten für 2022 bekannt

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Da sich das Käuferverhalten während der Pandemie weiter entwickelt, ist Google Ads bestrebt, seinen Nutzern ein besseres Erlebnis zu bieten.

Google Ads hat seine drei wichtigsten Prioritäten für 2022 bekannt gegeben: Automatisierung, Messung und Datenschutz.

Nun, das sind per se keine neuen Prioritäten, sondern eher eine Verschiebung in der Art und Weise, wie sie sich auf jede einzelne konzentrieren. Schauen wir weiter.

Neue Möglichkeiten durch Automatisierung

Jerry Dischler, VP und GM von Google Ads, erläuterte, wie das veränderte Verbraucherverhalten sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt.

Seine Gespräche mit Marken konzentrierten sich auf die Notwendigkeit von Vorbereitung, Geschwindigkeit und Agilität, um das Wachstum voranzutreiben. Später erklärt er:

„Über 80 % der Google-Werbetreibenden verwenden jetzt die automatische Gebotseinstellung, um Zeit zu sparen und die Anzeigenleistung zu verbessern.“

Unter der Säule Automatisierung betont Google die Verwendung der Kampagnentypen Performance Max und Discovery.

Beide Arten von Kampagnen zielen darauf ab, Benutzer in großem Umfang mit einer einzigen Kampagne zu erreichen. Google weist auf folgende Vorteile dieser Kampagnen hin:

  • Einfachere Verwaltung (weniger Kampagnen)
  • Reichweite über mehrere Kanäle
  • Größeres Werbeinventar
  • Inkrementelle Konvertierungen

Für Single-Channel-Kampagnentypen wie Suche, Display und YouTube empfiehlt Google, die Automatisierung mit Smart Bidding, responsiven Suchanzeigen und weitgehend passenden Keywords in Betracht zu ziehen.

Die Zukunft des Messens

Es ist kein Geheimnis, dass die Messung für die meisten Werbetreibenden ein schwieriges Thema ist. Mit dem iOS 14-Update, dem zukünftigen Entfernen von Cookies von Drittanbietern und mehr werden neue Messansätze entscheidend für den Erfolg sein.

Ohne aussagekräftige Ergebnisse und Daten zur Untermauerung Ihrer Marketingbemühungen wird es schwieriger, den Wert des Marketings zu beweisen.

Google führt neue Datenschutz- und Messlösungen ein, darunter:

  • Verbesserte Konvertierungen
  • Modalität der Einwilligung
  • Conversion-Modellierung
  • Datengesteuerte Zuordnung

Die implementierten Lösungen basieren auf Ihren First-Party-Daten und sicheren APIs.

Diese Bemühungen stellen den Benutzer in den Vordergrund, indem sie seine Privatsphäre respektieren, aber auch auf die Bedürfnisse der Werbetreibenden hören, um die Kampagnenbemühungen zu verfolgen.

Erfüllen Sie die Erwartungen an den digitalen Datenschutz

Heutzutage ist es schwer, nicht von einer Art Verletzung der Privatsphäre zu hören. Google versteht den wachsenden Bedarf an Privatsphäre und Kontrolle der Nutzer.

Während Sie Beziehungen zu Ihren Kunden aufbauen und pflegen müssen, müssen sie wissen, dass ihre Daten sicher sind, und ein gewisses Maß an Anonymität wahren.

Google hat seine aktualisiert Datenschutz-Playbook um diese Bedürfnisse sowohl aus der Sicht eines Werbetreibenden als auch aus der Sicht eines Nutzers zu erfassen. Die drei wichtigsten Highlights dieses Playbooks sind:

  • Bauen Sie direkte Beziehungen zu Kunden auf
  • Stellen Sie sicher, dass die Messung genau und umsetzbar bleibt
  • Halten Sie Ihre Anzeigen relevant

Durch den Aufbau direkter Beziehungen zu Kunden können Sie First-Party-Daten für eine direktere Eins-zu-Eins-Kommunikation wie E-Mail-Marketing oder In-App-Messaging erfassen.

Was bedeutet das für Werbetreibende?

Während wir alle daran gewöhnt sind, uns auf bezahlte Medien zu verlassen, um den Endverkauf voranzutreiben und einen direkten ROI zu zeigen, muss sich die Rolle von bezahlten Medien möglicherweise ändern. Dies hängt natürlich von Ihrer Gesamtstrategie ab.

Beispielsweise sollte sich der Schwerpunkt einiger Ihrer Nicht-Branding- oder Outreach-Bemühungen auf die Erstanbieter-Datenerfassung und nicht auf den Endverkauf verlagern.

Wenn Sie diese First-Party-Daten bei der ersten Berührung erfassen können, können Sie diesem ursprünglichen Berührungspunkt einen endgültigen Verkauf zuordnen. Denken Sie daran, Ihr Attributionsmodell zu ändern, um Richtlinienänderungen widerzuspiegeln.


Quelle: Google Ads und Commerce-Blog

Beitragsbild: Lightspring/Shutterstock