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Mobile Geräte machen heute mehr als die Hälfte aller Websuchen aus, obwohl Desktop-Computer für einen Großteil der kurzen Geschichte des Internets an erster Stelle standen.

Als Smartphones allgegenwärtiger wurden, wuchs die mobile Suche und Google musste seinen Ansatz zum Ranking mobilfreundlicher Websites überdenken.

Dies führte zu einem Ereignis, das in der SEO-Community bekannt geworden ist als „mobilegeddon.“

Ist es so beängstigend, wie es klingt? Und ist mobile Freundlichkeit heute ein Rankingfaktor?

In diesem Kapitel werden die Behauptungen untersucht und Einblicke in die Auswirkungen der Mobilfreundlichkeit auf das Suchranking gegeben.

Der Claim: Mobilkompatibilität ist ein Rankingfaktor

Es wird gesagt, dass Websites, die für die Anpassung an mobile Bildschirme konzipiert sind, höhere Rankings genießen als Websites, die nur für Desktop-Computer optimiert sind.

Diese Behauptung ergibt sich aus der Tatsache, dass ein größerer Prozentsatz der Suchanfragen auf Mobilgeräten durchgeführt wird, und dem Verständnis, dass Google bestrebt ist, Seiten mit der besten Benutzererfahrung bereitzustellen.

Da die Mehrheit der Benutzer auf Mobilgeräten sucht, kann die beste Benutzererfahrung sichergestellt werden, indem Ergebnisse bereitgestellt werden, die sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Desktops funktionieren.

Bevor das Handy zur primären Suchmethode bei Google wurde, landeten Nutzer häufig auf Seiten, die nicht für ihr Smartphone oder Tablet optimiert waren.

Natürlich waren die Benutzer frustriert, wenn sie Seiten besuchten, auf denen sie nicht einfach navigieren konnten.

Google hatte am Ende ein Problem mit der Suchqualität.

Ohne jeglichen Anreiz hätte es Jahre dauern können, darauf zu warten, dass Webmaster ihre Websites mit allen Geräten kompatibel machen.

Google könnte Websites nicht dazu zwingen, für Mobilgeräte optimiert zu werden, und es wäre nicht fair, Websites mit Strafmaßnahmen zu drohen, wenn sie ein veraltetes Design haben.

Stattdessen ist Google den anderen Weg gegangen und belohnt Domains, die sich selbst für ein mobilfreundliches Design entschieden haben.

Der Ranking-Vorteil, der durch für Mobilgeräte optimierte Websites erzielt wird, hat die Einführung von responsivem Webdesign in größerem Umfang vorangetrieben.

Nun ist es selten, eine mobile Suche durchzuführen und auf einer Seite zu landen, die nicht für ein Smartphone optimiert ist.

Liegt es daran, dass die mobile Kompatibilität ein Rankingfaktor ist?

Oder gibt es einfach mobilfreundlichere Seiten im Web?

Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem.

Hier ist, was die Beweise sagen.

Nachweis der Mobilfreundlichkeit als Rankingfaktor

Mobilegeddon ist kein Mythos (obwohl der Name Mobilegeddon nicht von Google stammt). Es wurde am 21. April 2015 aufgeführt, nachdem es zwei Monate zuvor angekündigt worden war.

Als Google das offiziell als „Mobile-Friendly Update“ bezeichnete Update herausbrachte, war es erklärt:

„Wie wir bereits Anfang dieses Jahres angemerkt haben, beginnen wir heute mit der weltweiten Einführung unseres mobilfreundlichen Updates. Wir verbessern das Ranking mobilfreundlicher Seiten in den mobilen Suchergebnissen.

Jetzt können Benutzer leichter qualitativ hochwertige, relevante Ergebnisse finden, bei denen Text ohne Tippen oder Zoomen lesbar ist, Berührungsziele angemessen verteilt sind und die Seite verstümmelten Inhalt oder horizontales Scrollen vermeidet.

Ein Jahr später, 2016, Google Bekanntmachung dies würde das mobilfreundliche Ranking-Signal verstärken:

„Heute kündigen wir an, dass wir ab Mai mit der Einführung eines Updates für die mobilen Suchergebnisse beginnen werden, das die Ranking-Signalwirkung erhöht, um unseren Nutzern zu helfen, noch relevantere und benutzerfreundlichere Seiten zu finden.“

Das mobilfreundliche Update wurde ausschließlich entwickelt, um die mobilen Suchergebnisse zu beeinflussen.

Es gab keinen Schub für für Mobilgeräte optimierte Websites, wenn ein Benutzer auf einem Desktop suchte.

Während die Mobilfreundlichkeit ein Rankingfaktor ist, der im Laufe der Zeit stärker geworden ist, erinnert uns Google daran, dass die Absicht des Nutzers ein stärkeres Signal ist.

Eine Seite, die nicht für Mobilgeräte optimiert ist, kann dennoch in den Suchergebnissen für Mobilgeräte angezeigt werden, wenn sie am besten zu dem passt, wonach der Benutzer sucht.

„Und denken Sie daran, dass die Absicht einer Suchanfrage immer ein sehr starkes Signal ist – selbst wenn eine Seite mit qualitativ hochwertigen Inhalten nicht für Mobilgeräte geeignet ist, kann sie dennoch einen guten Rang einnehmen, wenn sie relevante und hochwertige Inhalte enthält.

Allerdings rät Google in seinem Best Practices für die Mobile-First-Indexierung Dokumentation:

„Obwohl es nicht erforderlich ist, eine mobile Version Ihrer Seiten zu haben, damit Ihre Inhalte in die Suchergebnisse von Google aufgenommen werden, wird dies dringend empfohlen.

Mobile Kompatibilität als Rankingfaktor: unser Urteil

Mobile Freundlichkeit ist ein bewährter Google-Rankingfaktor.

Es ist fair zu sagen, dass Websites, die auf Mobilgeräten nicht einfach zu navigieren sind, einen Suchnachteil haben.

Unternehmen mit veralteten Website-Designs sollten ernsthaft ein Upgrade in Betracht ziehen, um bei Google wettbewerbsfähig zu bleiben.


Beitragsbild: Paulo Bobita/Search Engine Journal